Über uns

Historische Kleidung 
und 
Schneiderhandwerk

Alles rund um historische Kleidung

Von der Faser bis zum Kleid authentisch

Auf dieser Seite findet ihr alles  zu meinen historischen Projekten. Von Bildern fertiger Arbeiten über Blogs zu textilen Techniken wie Spinnen und Nähen bis hin zu meinen aktuellen Buchprojekten. 

Für Anfragen zur Anfertigung historischer Kleidung: Bitte per Mail unter mail@faser-und-stoff.de anfragen. Am besten mit Zeit und Darstellung. Schickt mir gern auch ein paar Bilder!

Hier wird Geschichte 
(re-)konstruiert! 

Von der Faser bis zum Kleidungsstück wird hier mit wissenschaftlichem Background gefertigt. 

Spinnen

Jedes Kleidungsstück beginnt bei den passenden Fasern. Während des Spinnens wird aus losem Material ein Faden, der Ausdruck eines Jahrtausende alten Handwerks ist.

Auch die Technik hat sich im Lauf der Zeit immer wieder verändert und das moderne Spinnen hat wenig mit früheren Arbeitsweisen zu tun. Ein guter Grund, sich genauer damit zu beschäftigen. 

Schneidern

Historische Kleidung muss mit historischen Techniken gefertigt werden, ansonsten wird es zu einem Kostüm. 

Ich habe nach langer Recherche alte Techniken zur Konstruktion von Kleidung aufbereitet und arbeite nur noch damit. 

Grundlage ist die Fertigung aus Rechtecken und Dreiecken, die erst am Körper genauer angepasst werden. So wird Maßkleidung mit sehr wenig Verschnitt produziert. 

Nähen

Nähmaschinen sind vor dem 20. Jahrhundert nicht bekannt und damit sehr modern. Dagegen waren Nähnadeln und Fingerhüte zuvor der Standard. 

Für meine historische Kleidung verwende ich daher nur Handnähte und geeignete Garne aus Wolle, Leinen und Seide. So sind die Nähte auch haltbarer als die Laufstiche von Nähmaschinen. 

Meine Bücher

Hier findet ihr einen Einblick in meine neuesten Buchprojekte. 

(Bei den Links handelt es sich um Affilliate-Links im Sinne einer Werbung. Beim Kauf erhalte ich eine kleine Provision des Anbieters und danke euch für die Unterstützung.)

Kleidung der Renaissance

Das Buch ist eine ideale Grundlage für alle, die Kleidung des 16. Jahrhunderts selbst fertigen wollen. Es enthält historische Schneidertechniken für Männer und Frauen mit Tipps zum historisch korrekten Tragen der Kleidung.

Historische Kleidung selbst zu schneidern ist kein Hexenwerk. Aufgrund der historischen Technik des Schneiderns sind keine modernen Nähkenntnisse erforderlich, die Anleitungen im Buch sind also auch für historisch interessierte Anfänger geeignet. Wie Kleidung im 16. Jahrhundert her- gestellt, welche Nähte und Stoffe benutzt und wie die Stücke angepasst wurden, wird anschaulich erklärt.

Kleider - Kultur - Ordnung (Diss.)

Kleidung ist ein zentrales Kommunikationsmedium. Sie vermittelt Informationen zu Geschlecht, Ansehen, Alter und Selbstbild des Bekleideten. Vom 12. bis ins 18. Jahrhundert wurde die ‚Kleidersprache‘ jedoch durch Kleiderordnungen begrenzt. Gesetzgeber regelten, was als angemessen für bestimmte Personengruppen galt. Damit fixierten sie zugleich geltende Wertvorstellungen und kulturelle Ordnungssysteme ihrer Zeit. Anhand einer exemplarischen mikroanalytischen Auswertung können diese Systeme wieder ‚lesbar‘ gemacht werden. In den Kleiderordnungen festgelegte Materialien, Kleidungsstücke, Schmuck und Personengruppen erlauben ein Verständnis des historischen Umgangs mit Kleidung und vermitteln einen Einblick in die spätmittelalterliche Kultur. Um ständische Distinktion und das Seelenheil der Bevölkerung bemüht, versuchten die Obrigkeiten, das Spannungsverhältnis zwischen rechtlicher Stabilität und modischem Wandel zu lösen.

Zünftig arbeiten, ehrbar leben

Lange prägten die Handwerke das Stadtbild und waren ein wichtiger Teil des Handels und städtischen Zusammenlebens. Sie feierten gemeinsam, präsentierten sich und ihr Können bei vielen Gelegenheiten und nahmen dabei eine zentrale Rolle im Leben ihrer Mitglieder ein: In Notlagen unterstützten sie bedürftige Handwerker und deren Familien. Gleichzeitig forderten sie auch ein „ehrbares“ Handeln und die Einhaltung der HandwerksgeSetze. Spannende Einblicke in den Alltag der Frühen Neuzeit gewähren die überlieferten Ordnungen der Hafner, Schneider, Maurer und Zimmerleute, Bierbrauer, Schreiner und Metzger, die für den vorliegenden Band erstmals ediert und ausgewertet wurden.

 

(Es können noch ein paar Restexemplare bei mir bestellt werden.)

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