Wer von euch selbst historische Kleidung näht, stand vielleicht auch schon einmal vor der Frage: Was macht eigentlich eine gutes Nähgarn aus? Die Suche nach dem Stoff kann ja bereits eine kleine Odyssee sein… Doch hier achtet man meist noch auf passendes Material und korrekte Webung, Färbung etc.

Aber wie sieht das beim Nähgarn aus? Ich selbst habe lange Zeit benutzt, was man eben zu kaufen bekommt. Allerdings war ich da gerade bei Wollstoffen etwas verloren, denn es gibt eigentlich kein industriell gefertigtes Massenprodukt an Wollgarnen. Damit blieb mir dann nur die Suche, zu der es bereits ein anders Video gab (hier gehts zu dem Beitrag)

Aber so richtig überzeugend war das auch lange Zeit nicht. Also dachte ich mir, ich besinne mich auf das, was ich selbst gern mache und spinne mir eigenes Nähgarn. Das müsste natürlich dünner sein, als die Fäden, die ich sonst zum Stricken und Weben herstelle… und ich begann zu probieren und zu testen. 

 

Während des Lockdowns im Frühjahr 2021 habe ich schließlich eine digitale Kooperation mit Chanti von der Chantimanou handSpinnerey veranstaltet. In vier Folgen unterhalten wir uns ausführlich über die Möglichkeit, Nähgarn selbst zu spinnen. Was zunächst nach einer leichten Arbeit klingt, hat ganz schön viele Fragen und Probleme in sich. Diesen Punkten haben wir uns gestellt und unsere Überlegungen auch gleich live ausprobiert… Viel Spaß beim Anschauen!

 

Inhalt der Serie:

  1. Nähgarne spinnen? Grundlagen
  2. Theorien und Ideen aus historischen Quellen 
  3. Nähgarn spinnen am Spinnrad
  4. Nähgarn spinnen mit historischen Wechselwirtelspindeln

 

Hier die Links zu den Videos: 

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